Bauchstraffung

Was ist das?

Abdominoplastik ist der Fachbegriff für die operative Bauchdeckenstraffung, bei der ein nach großer Gewichtsabnahme oder nach Schwangerschaften schlaff gewordener Bauch gestrafft wird. Besteht nur ein kleiner Hautüberschuss am Unterbauch, reicht möglicherweise eine kleine Bauchstraffung ohne Versetzung des Bauchnabels. Bei größerem Hautüberschuss muss eine sogenannte große Bauchdeckenstraffung durchgeführt werden, bei der auch der Bauchnabel versetzt wird. In vielen Fällen ist außerdem eine zusätzliche Muskelstraffung sinnvoll.

Was passiert bei der OP?

Da es sich bei einer Bauchdeckenstraffung um einen relativ großen Eingriff handelt, sollte die Operation in Vollnarkose mit anschließender Übernachtung in der Klinik durchgeführt werden. Eine Bauchdeckenstraffung hat immer eine relativ große Narbe zur Folge. Es gibt aber eine Vielzahl von unterschiedlichen möglichen Schnitt- bzw. Narbenverläufen, die genau wie die Auswahl der OP-Methode in einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem plastischen Chirurgen oder operierendem Facharzt ausführlich mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen besprochen werden sollte.

Worauf sollten Sie noch achten?

In diesem Gespräch sollte der Arzt auch darüber informieren, mit welchen Risiken und möglichen Komplikationen der Eingriff verbunden ist. Zusätzlich sollte darauf hingewiesen werden, dass im Falle von auftretenden Komplikationen bei oder nach einer aus ästhetischen Gründen ddurchgeführten Bauchdeckenstraffung die Kosten für die dann erforderlichen Behandlungen nicht mehr im vollen Umfang von den Krankenkassen übernommen werden. Das damit verbundene finanzielle Risiko für den Patienten kann durch den Abschluss einer medassure Folgekostenversicherung aufgefangen werden.

Eine Checkliste für Ihre geplante Schönheits-OP finden Sie unter Checkliste für Ihre Behandlung.