Fettabsaugung

Was ist das?

Zur Durchführung einer Fettabsaugung gibt es eine Vielzahl von verschiedenen OP-Techniken.
Am häufigsten wird dabei die sogenannte Tumeszenz-Technik eingesetzt, bei der in die abzusaugenden Areale zuerst eine flüssige Kochsalzlösung in Verbindung mit Betäubungsmitteln und anderen Wirkstoffen (z. B. Adrenalin) injiziert wird. Die Absaugung erfolgt dann mit einer statischen Kanüle oder mit einer Kanüle mit Vibrationstechnik. Die Fettabsaugung mit der Vibrationskanüle wird auch „power assisted liposuction“ (PAL) genannt.

Was passiert bei der OP?

Weitere OP-Techniken bezeichnet man mit den Begriffen „Ultraschall- oder Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung“ (UAL bzw. WAL). Eine spezielle Form der Fettabsaugung ist die „superficial liposuction“, bei der die Fettabsaugung besonders nahe der Hautoberfläche erfolgt.

Eine Fettabsaugung kann in Vollnarkose, Dämmerschlaf oder Lokalanästhesie sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden.Jede dieser verschiedenen OP- und Anästhesie-Methoden hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die in einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem plastischen Chirurgen bzw. dem operierenden Facharzt ausführlich besprochen werden sollten. Auch über die Risiken und möglichen Komplikationen, die bei einer Fettabsaugung wie bei jedem anderen operativen Eingriff auftreten können, sollte im Beratungsgespräch aufgeklärt werden.

Darauf sollten Sie noch achten:

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass während oder nach einer Fettabsaugung im Falle von auftretenden Komplikationen die Krankenkassen die Folgekosten für die erforderlichen medizinischen Behandlungen nicht mehr im vollen Umfang übernehmen. Das daraus entstehende finanzielle Risiko für die Patienten kann durch den Abschluss der medassure Folgekostenversicherung aufgefangen werden.

Eine Checkliste für Ihre geplante Schönheits-OP finden Sie unter Checkliste für Ihre Behandlung.