Ohrenkorrektur

Was ist das?

Die am häufigsten durchgeführte Ohrenkorrektur (Fachbegriff: Otoplastie) ist die operative Korrektur von abstehenden Ohren. Für diese Operation werden bei Kindern im Alter von bis zu 14 Jahren die Kosten häufig noch von den Krankenkassen übernommen. Bei Erwachsenen gilt die Korrektur von abstehenden Ohren in der Regel als Schönheitsoperation, so dass eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse dann nicht mehr möglich ist.

Was passiert bei der OP?

Üblicherweise wird die Ohrenkorrektur ambulant und in Lokalanästhesie oder Dämmerschlaf durchgeführt. Bei Kindern und in seltenen Ausnahmefällen bei Erwachsenen kann die Operation auch in Vollnarkose und dann mit anschließendem Klinikaufenthalt erfolgen.

Für die Durchführung der Ohrenkorrektur gibt es verschiedene Operationstechniken, wie z. B. die Ritztechnik, die Fadentechnik und die Naht-Schnitt-Technik, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Welche OP-Technik bei der individuellen Ausgangslage und Wunschvorstellung am ehesten empfohlen wird, und mit welchen Risiken der jeweilige Eingriff verbunden ist, sollte ausführlich in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Ihrem operierenden Facharzt besprochen werden.

Darauf sollten Sie noch achten:

Ihr Facharzt sollte auch darüber informieren, dass bei Komplikationen, die während oder nach einer aus ästhetischen Gründen durchgeführten Ohrenkorrektur auftretenden können, wie z. B. Wundheilungsstörungen, die Kosten für die erforderlichen Behandlungen nicht gänzlich von den Krankenkassen übernommen werden. Für Sie als Patient kann das damit verbundene finanzielle Risiko mit der medassure Folgekostenversicherung aufgefangen werden.

Eine Checkliste für Ihre geplante Schönheits-OP finden Sie unter Checkliste für Ihre Behandlung.