Schamlippenkorrektur

Was ist das?

Der am häufigsten durchgeführte Eingriff im Bereich der Intimchirurgie ist die Labioplastik, bei der die inneren und auch die äußeren Schamlippen verkleinert werden. Zur Schamlippenverkleinerung gibt es verschiedene OP-Techniken und Schnittführungen, bei denen der Haut- oder Gewebeüberschuss, z. B. mit einem elektrischen Messer oder Laser entfernt werden kann. Während der Operation ist ganz besonders auf eine sorgfältige Blutstillung zu achten, da die Schwellkörper der Schamlippen sehr stark durchblutet sind.

Was passiert bei der OP?

Eine Schamlippenverkleinerung kann in Lokalanästhesie oder auf Wunsch auch in Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt werden. Der Eingriff erfolgt üblicherweise ambulant. Es ist aber sehr wichtig, sich in den ersten Tagen nach der Operation ganz strikt an die Anweisungen des Facharztes zu halten, damit das Risiko von Komplikationen im Heilungsverlauf wie z. B. starke Nachblutungen oder Infektionen soweit wie möglich minimiert wird.

Darauf sollten Sie noch achten:

Über die Risiken und möglichen Komplikationen, die während einer Labienkorrektur entstehen können, sollte Sie Ihr Plastischer Chirurg bzw. der operierende Facharzt im Beratungsgespräch ausführlich aufklären und auch darüber informieren, dass im Falle der auftretenden Komplikationen die Krankenkassen die Kosten für die erforderlichen medizinischen Behandlungen nicht mehr im vollen Umfang übernehmen.

Das daraus entstehende finanzielle Risiko für die Patienten kann durch den Abschluss von medassure Folgekostenversicherung aufgefangen werden.

Eine Checkliste für Ihre geplante Schönheits-OP finden Sie unter Checkliste für Ihre Behandlung.